Bilder wecken Emotionen: Wenn Sie ein Bild von einem Apfel sehen, bekommen
Sie in der Regel Lust reinzubeißen. Das Wort Apfel hat diese Eigenschaft nicht.
Das Wort an sich ist lediglich eine Folge von Buchstaben, die keine besondere
Emotion in unserem Gehirn auslösen.
Keine andere Möglichkeit steht Ihnen zur Verfügung um in kürzester Zeit viele
Informationen zu vermitteln. Es ist auch viel einfacher ein Bild zu beschreiben,
was man am Vortag gesehen hat, als eine Unterhaltung Wort für Wort zu
rekonstruieren oder einen gelesenen Text zu schreiben.
Bilder sind universell, sie werden auch in anderen Ländern mit
ähnlichem kulturellen Hintergrund verstanden.
Bei der Erstellung professioneller Bilder muss auch auf die Zielgruppe geachtet
werden. Die Farbwahrnehmung ändert sich altersbedingt. Mit zunehmendem
Alter vergilbt die Linse des Auges und verschiebt damit das sichtbare Spektrum
in den Gelbbereich - unser Wahrnehmungsapparat gleicht dies zwar wieder aus,
gleichzeitig wird aber die Wahrnehmung geschulter und subtilere Farben
werden bevorzugt.
Da die manipulative Funktion der Bilder allgemein bekannt ist, muß sie nicht erst
geleugnet werden, um ihre Wirkung zu entfalten. Im Gegenteil: wir glauben, was
wir sehen, weil wir vor allem das sehen, was wir glauben. Man "weiß" also um die
Täuschung, ohne daß verlangt wird, sie auch zu begreifen.
Industrie / Firma | Produkt / Werbung | Imagefotografie |